Von Baustellen, Lücken und einem Kick

Lange nichts geschrieben hier. Leider. Es hatten sich in den letzten Monaten einige Wogen aufgetan, die dieser Blog wohl durchkreuzen musste. Zum einen die lästige Sache mit der DSGVO, die mich im Mai auf Trab hielt. Meinem Netzwerk und meiner tollen Web-Frau sei Dank – sonst hätte ich noch viel ratloser dagestanden, mit all den neuen Vorgaben.

Und noch ’nen Relaunch
Viel Zeit hat mich die Chose gekostet und die Einsicht zutage gefördert, dass auch die in die Jahre gekommene Website meines Brotjobs als Redakteurin und Texterin ein Facelift braucht. Gesagt getan, also auch hierfür eine externe Fachfrau gesucht und gefunden. (Ergebnis in Bälde sichtbar!) Und dann kam noch das Leben dazwischen: Krankheiten und ein Schicksalsschlag im näheren Umfeld, ein unerwarteter riesiger Redaktions-Auftrag, eine tolle regionale Kooperation, die Übernahme einer Krankheitsvertretung…

Es brodelte
Während all dieser Zeit gärte es in meinem Hirn in Sachen „Vor den Toren“. Grandiose Ideen hakten sich fest oder verpufften wieder. Über mein Andocken am Overather Coworking Space entstanden peu à peu neue Verknüpfungen und ich merke immer mehr, wie sehr es mir unter den Nägeln brennt, über die Region und den ländlichen Raum zu schreiben. Und noch etwas merkte ich: Das Leben im Ländlichen treibt immer mehr Menschen um. Aber Brotjob und außerblogisches Leben beharrten auf Vorfahrt im Hirn und knockten meinen Enthusiasmus teilweise komplett aus. Das Ergebnis: Unzufriedenheit auf der ganzen Linie.

Ein Kick zur rechten Zeit
Anfang Juni stolperte ich durch Zufall über eine Fachveranstaltung in Süddeutschland, und wusste: „Wenn ich da nicht hinfahre, kann ich mein Blog dichtmachen, denn dann nehme ich das alles nicht ernst genug.“ Binnen weniger Stunden waren Arbeit, Unterkunft, Anreise delegiert, arrangiert, organisiert – und ich für die „Fachbegegnung Stadt & Land: Diversität jenseits urbaner Räume“ in Reutlingen akkreditiert. Wie sehr mich diese Veranstaltung bereichert hat und welche Menschen ich dort getroffen habe, berichte ich in Bälde.

Und nu‘?
Nu‘ geht’s hier also ganz normal weiter im Text. Über vier Monate Zeit verstrichen seit dem letzten Blog-Eintrag – aber das ist nun manchmal einfach so, wenn andere Baustellen zu viel abverlangen.