Winter-Wonderland – oder: So unfähig sind’se, die Städter

Fürs Wochenende hatte sich Besuch angekündigt und draußen war ein wahres Winter-Wonderland. „Juhuuu, wir gehen Schlitten fahren“, war schnell beschlossen. Klare Sache, dass wir vorher ein geeignetes Rodelgebiet suchen müssen. Gesagt getan, am späten Nachmittag ins Auto gesetzt und gen Federath aufgebrochen. Am dortigen Wanderparkplatz soll eine prima Rodelwiese liegen. Wäre alles kein Thema gewesen, WENN, ja WENN, der Sonnenuntergang nicht so bezaubernd ausgesehen hätte und WENN ich nicht unbedingt hätte anhalten wollen, um Fotos zu machen und WENN der Graben am Straßenrand nicht knietief zugeschneit gewesen wäre und WENN die Räder beim Losfahren nicht total durchgedreht hätten und WENN wir einfach ein Abschleppseil im Kofferraum gehabt hätten…
Aber es war leider anders. Und als hinter Marialinden schon die Nacht herankroch, mussten wir dann doch die Nummer des Pannendienstes wählen. Doch, haha, WENN dessen Warteschleife uns nicht so lange hätte warten lassen, DANN hätten wir nicht die sehr netten Menschen kennengelernt, die mit ihrem Geländewagen neben uns anhielten und uns souverän aus dem Schneeloch zogen. Nochmal ganz herzlichen Dank, liebe Unbekannte.

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