Hügelig, schattig, mit Weitblick: Wandern auf dem „Overather Kleeblatt“ (Tour Nord)

Hinter dem Begriff „Overather Kleeblatt“ verbergen sich vier kleine, kompakte – zwischen 5 und 9 km lange – Wanderungen rund um Overath. Das Besondere: Alle vier Touren beginnen und enden am Overather Bahnhof bzw. in dessen unmittelbarer Umgebung, sind also bestens geeignet auch für Zug-Anreisende.

Gekennzeichnet sind die Touren mit schwarz-weißen Schildern sowie dem Anfangsbuchstaben der jeweiligen Tour (Nord, Süd, Ost oder West).

Markierung "Weg Nord"
Das schwarze „N“ auf weißer Raute kennzeichnet den Weg Nord des „Overather Kleeblatts“.
Start Tour Nord: Es geht bergauf

Einmal kräftig durchatmen: es geht aufwärts – und zwar locker das gesamte erste Drittel der Tour. Gestartet wird an der Ecke Hauptstraße/Kemenat. Zunächst noch auf einem Fußweg parallel zur Ferrenbergstraße, schlängelt sich der Weg bald zwischen Gärten, Grünanlagen und dem Waldrand hinauf. Schattig ist es – und bleibt es auch noch eine ganze Weile. Kurz streift der Weg ein Wohngebiet und taucht dann endgültig ab in den Wald, wo es schon bald steil bergab geht. Bei feuchtem Wetter oder vorangegangenem Regen kann das schonmal rutschig werden. Für Kinderwagen ist die Tour daher leider – entgegen der Tipps auf dem Faltblatt „Wandern auf dem Overather Kleeblatt“ – eher nicht geeignet.

Trittsteine übers wasser

Unten angekommen zeigt sich, wie gut „in Schuss“ der Overather Heimat- und Bürgerverein seine Wanderrouten hält: Über den verästelten Katzenbach führen mehrere sorgfältig angelegte Trittsteine und auch die Beschilderung ist hier, wo der Verlauf des Weges nicht ohne Weiteres klar erkennbar ist, sinnvoll und hilfreich angebracht. Also mal eben trockenen Fußes über den Katzenbach gehüpft – und schon geht es wieder hinauf.

Überquerung des Katzenbachs
Trittsteine und -bretter über den Katzenbach
Endlich mal Aussicht – und wie!

Während der Weg nun breiter und heller und der Wald lichter wird, sind links und rechts erste Wiesen und weiter oben eine Ansiedlung zu sehen. Und dann: zack, endet abrupt der Wald und fast schlagartig gibt es – zum ersten Mal auf dieser Tour – eine Aussicht, für die sich die bisherige Kletterei auch tatsächlich gelohnt hat: Wiesen, Felder, Hügel, Kühe, Bauernhöfe – das gesamte Bergische Programm.

Ausblick nähe Overath-Rappenhohn
Ausblick nähe Overath-Rappenhohn
Kühe, Höfe – und wieder in den Wald

Der Weg verläuft einige hundert Meter parallel zur Rappenhohner Straße, vorbei am Overather Ortsteil Weberhöhe. Schräg gegenüber zweigt links die Straße Kotten ab – und damit auch die weitere Route. Es geht weiter mit schönstem Fernblick und Aussicht auf den Marialindender Dom, vorbei am Gehöft Kotten, über Feldwege und immer wieder in kleinere Waldstücke. Für eine Weile verläuft die Route dann parallel zur Autobahn, knickt dann wieder Richtung Ferrenberg ab und schlängelt sich zurück ins Zentrum Overaths.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.